Pässe, Power, Panorama

Wir haben von 3 unserer Kunden folgenden Reisebericht erhalten und sind fasziniert, was Sie in den schweizerischen und französischen Alpen erlebt haben. Autor des Reiseberichtes ist Frank Tannert.

 

Pässe, Power, Panorama

Für jeden sportlich ambitionierten Radfahrer stellen die Alpen eine Verlockung und Herausforderung ohnegleichen dar. Die Namen der „großen“ Alpenpässe haben in Radsportkreisen einen fast magischen Klang und weckten in mir den Wunsch, diese Pässe einmal aus eigener Kraft mit den Rad zu bezwingen.
Ich habe mich mit drei Freunden dieser Herausforderung gestellt. Thomas, Matthias und Martin machten sich mit mir gemeinsam auf den Weg in Richtung Westalpen.
Wir starteten in Martigny am Genfer See und haben nach 5 Tagen, 650km,
15000 Höhenmetern und 11 Passstraßen unser Ziel Nizza erreicht.
Die Route des Grandes Alpes.
Der erste Tag ging gleich knackig los mit der Auffahrt zum Großen St. Bernhard und den kleinen St. Bernhard.
Am zweiten Tag stellten wir uns den Col de Iseran, Col de Telegraphe und Col de Calibier. Diese Lange Etappe mit 178km, 4150hm und den längsten Anstieg über die zweithöchste zu befahrende Passhöhe (2770 Meter Iseranpass) wurde aufgrund des Wetterwechsels am Folgetag zu unserer Königsetappe.
Alpe-d Huez stand nach Planänderung am dritten Tag auf den Plan. Nachdem wir auf der Anfahrt noch vom Regen verschont wurden, kam es die 13km bis nach Alpe-d Huez hoch knüppeldick. Regen, Regen, Regen und kalt.
Tagesziel erreicht! Foto! Alle ins Auto und zurück in die Unterkunft.
Am vierten Tag ging es noch mit viel Wind und Wolken über den Lautaretpass besten Wetter entgegen. Bei strahlenden Sonnenschein konnten wir die Schönheit des Izoardpasses aufsaugen. Zum Schluss noch einmal am Varspass richtig in die Pedale treten.
Tag fünf. Restefondpass, Bonettepass. Die mit 2802 Metern höchste zu befahrende Passstraße in den Alpen. Noch einmal 25km Berg hoch. Die restlichen 120km bis Nizza liefen dann von ganz allein. Das Meer hat uns förmlich angezogen, trotz des Gegenwindes.
Wir haben unser Ziel Nizza erreicht.
Ein großes Dankeschön an die Jungs von Fahrrad- Hoblik, die OL Physio- und Ergotherapie Bischofswerda, an Martin der uns die ganze Zeit über mit den Auto begleitet hat sowie Marie und Martha.
Am Berg „stirbt“ jeder für sich alleine. Nur der Wille bringt einen hinauf und
versetzt Berge.
Der Moment an der Passhöhe ist das Leben.
Frank Tannert

Tags: ALPEN, TOUR
Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.